Cavo44

„Raus aus dem Block, rein in die Charts“ – für die Veröffentlichung seiner Single „Guapo“ hat sich Cavo44 große Ziele gesetzt.

So wurde Cavo44 als Kind eines Deutschen und einer Mutter mit türkischer Abstammung in der Ruhrpott-Stadt Schwerte geboren: „Ich hatte früher viel mit Aggressionsproblemen zu kämpfen“, verrät der 20-Jährige. Auch Alkoholismus war in seiner Familie verbreitet. Er wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf und hatte kein Geld, sich mal selbst neue Klamotten zu kaufen. Diese seien vielmehr in der Familie immer weitervererbt worden.  

„Das alles hat mich geprägt“, blickt Cavo44 zurück. Anstatt bei auftauchenden Problemen zu Diskutieren habe er oft einfach zugeschlagen. Und das blieb nicht ohne Folgen: Er hatte mächtig Ärger mit der Polizei und stand schon mehrfach vor Gericht. „Aber mit dem Alter kam die Reife“, steht für ihn heute fest. Er lernte, seine Aggressionen in seine Songs zu packen.

„Ich habe mit 14 in einem Parkhaus mit dem Rappen begonnen“, erklärt er. Zusammen mit seinen Kumpel rauchte er einen Joint, plötzlich fing einer mit Beatboxen an und Cavo44 rappte spontan dazu: „Das war zwar eine Katastrophe, aber hat viel Spaß gemacht“, steht für ihn heute fest. Und so war der Grundstein für seine große Leidenschaft gelegt.

„Ich mache keine halben Sachen. Wenn ich etwas anfange, dann richtig“, lautet nicht nur in der Musik sein Motto. Der Sportfreak lud sein erstes Lied bei YouTube hoch und drehe sein Video für das er über 50.000 Klicks erhielt. Trotz einiger Rückschläge machte er immer weiter und knackte mit seinen Veröffentlichungen schließlich die Eine-Million-Marke.

Cavo44 sieht sich als Allrounder, dessen Songs von aggressiven Beats bis hin zu Liebesschnulzen reichen können: „Das kommt immer auf meine innere Verfassung an“, sagt er. 

Keine Zeit, hierfür eine Produktinfo zu verfassen. JUST LISTEN!

Christian Grote / Darryl Blackman

Eigentlich ist Christian Grote seit 20 Jahren Inhaber des „Adiamo Dance Clubs“ in Bad Oeynhausen hat damit alle Hände voll zu tun. Die Discothek ist der angesagte Treffpunkt für die Ü-25-Generation. Im alt-ehrwürdigen Schloss des Kurortes gibt es auf 1.200 Quadratmeter in fünf verschiedenen Erlebnisbereichen normalerweise alles, was das Herz der Nachtschwärmer begehrt. Und auch musikalisch bleiben von aktuellen Charts- und House-Rhythmen über R’N’B- und Black-Beats bis hin zu Klassikern zum Discofox-Tanzen keine Wünsche offen. 

Aber, wie gesagt, eigentlich. Denn seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020 ist der „Adiamo Dance Club“– wie alle Diskotheken in Deutschland – geschlossen. Aber: „Den Kopf in den Sand zu stecken, war für mich aber nie eine Option“, stellt Christian Grote. Und so nutze er seine plötzlich gewonnene Zeit, um kreativ zu sein, Musik zu produzieren – und Künstlern eine Chance zu geben, die nun schon seit einem Jahr von ihrem Berufsverbot hart getroffen sind. Sie stehen quasi ohne Einnahmen da und laufen ihrer Unterstützung vom Staat hinterher.

Zusammen mit Darryl Blackman steckt der Diskotheken-Inhaber so gerate mitten in den Vorbereitungen zu einem neuen Projekt: einem Remix des 80er-Kult-Hits „You’re the Voice“ von John Farnham, der immer noch voll im Ohr ist. 

Dabei ist dieser Song nicht der erste gemeinsame Streich der beiden: „Wir kennen uns schon seit fünf Jahren. Damals hatte ich ihn eigentlich als Künstler verpflichtet“, blickt Christian Grote zurück. Denn im „Adiamo Dance Club“ ist im Gegensatz zu vielen anderen Discos jeden Freitag Live-Musik angesagt. Und Darryl Blackman trat damals als Sänger zusammen mit einer Band auf. 

„Wir haben uns sofort super verstanden“, sagt Christian Grote und ergänzt: „So ist die Idee entstanden, was Neues zusammen zu machen.“ Gesagt, getan: Der musikalische Autodidakt,  der Klavier und Keyboard spielt, und der US-Sänger und Songschreiber gingen ins Studio und produzierten den Song „Always“.

Durch seine guten Kontakte gelang es Christian Grote Stereoact für einen Remix zu gewinnen. Das deutsche DJ- und Produzenten-Duo aus dem Erzgebirge landete unter anderem mit Kerstin Ott den Top-2-Hit „Die immer lacht“. Auch ein Video wurde zu „Always“ gedreht. Die Single schaffte es nicht nur in Deutschland in die Dancecharts.

Doch die beiden ruhten sich nicht auf diesem Erfolg aus, sondern arbeiteten weiter zusammen an neuen Songs. Inzwischen haben sie sogar schon genug Material für ein ganzes Album auf Lager. Doch vorher bringen sie nun ihren Remake von „You’re the Voice“ an den Start: „Wir haben ihn ein bisschen pop-rockig gehalten“, verraten sie. Trotz modernen Beats wollen sie den Zeitgeist des Titels würdigen – zumal die 80’s nicht erst seit dem Welthit „Blinding Lights“ von The Weeknd wieder voll angesagt sind.

Ihr Remix wird von Hoxtones produziert: „Er ist wohl der einzige DJ einer Discothek in Deutschland, der seinen Job in der aktuellen Krise nicht verloren hat“, überlegt Christian Grote. Denn Hoxtones legt – obwohl der „Adiamo Dance Club“ zurzeit immer noch für die Gäste geschlossen hat – dort weiter jeden Freitag und Samstag auf. Der clevere Inhaber konnte gleich zwei lokale Radiosender dazu gewinnen, den Sound aus seiner Disco live zu übertragen. Und auch auf Facebook tanzen regelmäßig Tausende Zuhause mit.

Apropos Tanzen: Obwohl Darryl Blackman sich selbst als „Musiker mit Leib und Seele“ beschreibt, konnte er sich nicht nur in seiner Heimat, den Vereinigten Staaten, sondern sogar weltweit auch als Tänzer und Choreograph einen Namen machen. So arbeitete er unter anderem bereits mit Stars wie Jordan Knight von der Kult-Teenieband New Kids On The Block zusammen. Die Musiker gelten als Prototyp für Boygroups wie US5, Natural, LFO & Co., für die Darryl ebenfalls schon tätig war: „Seine Bühnenpräsenz ist atemberaubend!“, weiß jeder, der ihn schon mal live erlebt hat.

Und deshalb hofft Christian Grote und sein Team darauf, dass  ihr Remix von „You’re the Voice“ nicht nur die Airplay-Charts erobert und auf den Radiosendern rauf und runter läuft, sondern ihr Projekt auch schon bald live auf der Bühne stehen kann. Und das nicht nur „Adiamo“: „Wir wollen den Künstler auch auf Tour durch die Discotheken und zu den großen Festivals schicken“, plant der Inhaber. Und wie gesagt: Aufgeben ist für ihn ja keine Option!   

Jaimy Elia ist ein Kind der späten 80er Jahre. Und das hört man seiner Single „Fight For Freedom“  sofort an. Synthie-Klänge treffen auf moderne Beats und einen Refrain, der sofort ins Ohr geht – „Oh, oh, oh, oh”. Und damit liegt der junge Sänger und Songwriter voll im Trend. Nach The Weekend, der mit „Blinding Lights“ den erfolgreichsten Hit des Jahres 2020 gelandet hat, ist „Fight for Freedom“ der nächste Anwärter auf die Top-Positionen der Charts.

Seine Debütsingle heißt zwar „Schwarz-Weiß“, aber mit dem Song möchte der junge Künstler YeeZ Farbe in die aktuellen Charts bringen: „Wir wollen Hip-Hop, Pop, Dance und R’N’B zu etwas Neuem verschmelzen“, erklärt der 24-Jährige sein Ziel. Schon das südländische Gitarrenintro sorgt sofort für sommerliche Vibes mitten in kühlen Lockdown-Zeiten.

Während viele seiner Kollegen in der aktuellen Pandemie-Situation eher mit sehr emotionalen Texten daherkommen, verbreitet „Schwarz-Weiß“ eine positive Botschaft. Im Gegensatz zu anderen Musikern fühlt er sich durch die Corona-Krise nämlich nicht eingeengt: „Ich kann Zuhause an meinen Songs arbeiten.“ Und davon werden wir in Zukunft bestimmt noch einige zu hören bekommen…

Yeez wurde als Kind türkischer Gastarbeiter in Deutschland geboren und ist in relativ bescheidenen Verhältnissen im Raum Dortmund aufgewachsen. Doch schon schnell war ihm klar, dass er raus aus diesem Milieu möchte: „Ich hatte das Ziel, in meinem Leben etwas zu erreichen – und dafür habe ich mir viel Mühe gegeben“, sagt er. Mit Erfolg: Nach dem Realschulabschluss ging YeeZ aufs Gymnasium, das er mit einem Einser-Abi abschließen konnte. Inzwischen studiert der 24-Jährige Psychologie und Mathe in Dortmund.

Schon seit der Kindheit an begleitet ihn die Musik – und hat dafür gesorgt, dass sein oft trister Alltag ein ganzes Stück bunter wurde: Schon im Kindergarten sang er im Kirchenchor: „Vielleicht etwas untypisch für einen Moslem“, überlegt er schmunzelnd. In der Schule spielte er später etwa drei Jahre in einer Band und sammelte erste Bühnenerfahrungen. Zudem erlernte er die Instrumente Schlagzeug und Gitarre.
Irgendwann in dieser Zeit begann YeeZ auch damit, eigene Texte zu verfassen – für ihn ein wichtiges Ventil, sich seine Nöte von der Seele zu schreiben. Seine Eltern trennten sich früh und er wollte seiner Familie und seine Freunde nicht mit seinen Problemen belasten: „Ich fühlte mich ungehört. Aber in meinen Songs konnte ich meine Emotionen verarbeiten, mir so Gehör verschaffen und den Leuten von meinen Problemen erzählen“, erinnert er sich.
„2018 habe ich dann erstmals ein Lied bei YouTube hochgeladen“, blickt er zurück. Und schon ein paar Tage später hatte der Clip einige tausend Klicks. Das ermutige ihn, mit dem Produzieren anzufangen: „Mit einem billigen Mikro und meinem Kleiderschrank als Studio“, schmunzelt YeeZ. Stundenlang tüftelte er an seinen Tracks, um das Beste aus seinen ihn zur Verfügung stehenden, bescheidenen Mitteln herauszuholen.
Dennoch sei dies eine für ihn sehr inspirierende Zeit gewesen, in denen er viele Erfahrungen sammeln konnte. Ein paar Rapper-Freunde luden ihn ein, sie bei ihren Live-Auftritten zu unterstützen. Auch seine erste EP lief gut.
Inzwischen hat er über 100 Songs auf Lager, die komplett von ihm stammen. „Meine Texte sind nicht nur auf eine Sprache begrenzt“, ergänzt der Musiker. Neben deutschen Lyrics gibt es so auch englische, türkische und spanische Parts in seinen Tracks. So vielseitig wie seine Musik sind auch seine Texte, die von familiären Themen bis zu Momenten des Glücks reichen.

Zufällig entstand der Kontakt zu dem renommierten „Lentrome“-Produzententeam – und das war sofort von seiner Musik begeistert. Kurzerhand zog er seine Tracks auf einen USB-Stick und fuhr in deren Studio vorbei. Jetzt ist das Ergebnis ihrer erfolgreichen Zusammenarbeit da – Yeezs Debüt-Single „Schwarz Weiß“, die sofort ins Ohr geht.

Sein großer Traum ist übrigens ein eigenes, professionelles Studio. Dieses möchte er nicht nur dazu nutzen, seine eigene Karriere voran zu treiben: „Ich will auch Jugendliche aus ärmlichen Verhältnissen einladen, sie so runter von der Straße holen und sie mit der Musik vertraut machen“, erklärt er. Denn diese ermöglicht nicht nur ihm, seine Probleme in Texte zu packen und gehört zu werden…

Seine Debutsingle mit dem Produzententeam Lentrome

In diesem besonderen, von der Corona-Pandemie bestimmten Jahr, haben sich Detlef Steves, Martin Rütter, Marc Terenzi, Kevin Reumann, Marco Cerullo, Jaimy Elia Lena Schiwiora, Aline Jost Diraimondo und Sükrü Pehlivan zusammengetan, um gemeinsam Hallelujah einzusingen.

DASHEW – das neueste Musikprojekt von Daniel Kurniczak, der sich bereits als
Komponist und Produzent orchestraler und elektronischer Musik einen
Namen gemacht hat. Daniels erstes großes Projekt war 2005 mit der Elektro-Rap-Kombo
Freakatronic geboren. Freakatronic tourte europaweit, war Vorband u.a. für Deichkind, fester
Bestandteil des internationalen BLOOP Festival auf Ibiza, spielte gemeinsam mit JUSTICE und im Space Ibiza mit Fatboy Slim.

2014 begann Daniel erste Soundtracks hauptsächlich für große Events zu komponieren.
So produzierte er beispielsweise für das Festival of Lights in Berlin für den
Hauptspielort am Brandenburger Tor, für das Light Night Leeds in
Großbritannien, das CidneON in Italien und für das Festival GLOW in den
Niederlanden.
Mit seiner Musik- und Lichtinszenierung “Jellyworld” wurde er 2019 mit dem
“Remondis Light Award” ausgezeichnet.
Im selben Jahr wird Daniel vom aufstrebenden Musiklabel Lentrome
(Parookaville, Aloe Blacc, Davin Herbrüggen etc.) unter Vertrag genommen
und startet sein Projekt DASHEW.
Die erste Single “Do You Right”, gemeinsam mit dem populären
niederländischen Sänger und Songwriter Jaimy Elia, wurde am 10.04.2020
veröffentlicht.